In den letzten Jahren hat sich das Besucher:innenmanagement in Museen stark verändert. Immer mehr Museen in Deutschland erkennen die Vorteile des Online-Ticketings und suchen nach effizienten Lösungen für den Ticketverkauf über verschiedene Vertriebskanäle.

Eine bemerkenswerte Entwicklung in diesem Bereich ist der zunehmende Wunsch nach pro-Ticket-Preisen in Ausschreibungen für Online-Ticketing. Diese Entwicklung ist vermutlich auch auf das aktualisierte EVB-IT Vertragswerk für den öffentlichen Sektor in Deutschland zurückzuführen, das nun eine Cloud-Variante anbietet und den Zugang zu solchen Modellen für Museen erleichtert.

In diesem Blogbeitrag möchten wir die Vor- und Nachteile von pro-Ticket-Preisen für Museen beleuchten und den Beitrag von go~mus zu ihrem Erfolg herausstellen. Wir werden uns damit befassen, warum immer mehr Museen diese Preisstruktur bevorzugen und wie sie zu einer effektiven Ressourcenverwaltung beitragen kann. Darüber hinaus werden wir untersuchen, wie go~mus als innovative Besucher:innenmanagement-Software den Bedürfnissen von Museen gerecht wird und welche Vorteile sie im Zusammenhang mit pro-Ticket-Preisen bietet.

Unser Ziel ist es, Ihnen einen umfassenden Überblick über dieses Thema zu geben und Ihnen zu zeigen, wie go~mus Ihnen helfen kann, das Besucher:innenmanagement in Ihrem Museum zu optimieren und Ihren Erfolg zu steigern. Lassen Sie uns nun einen genaueren Blick auf die Vor- und Nachteile von pro-Ticket-Preisen werfen und die Rolle von go~mus in diesem Zusammenhang erforschen.

 

Preis pro Ticket – was ist angemessen?

Die Festlegung eines angemessenen Preises für den Betreiber einer Buchungsplattform, der Tickets im Namen eines Museums verkauft, kann von verschiedenen Faktoren abhängen. 

Die Buchungsplattform stellt dem Museum möglicherweise verschiedene Dienstleistungen zur Verfügung, wie die Verwaltung des Buchungssystems, die Zahlungsabwicklung, den Kundenservice und möglicherweise auch das Marketing und die Werbung. Der Preis sollte daher angemessen sein, um die erbrachten Leistungen und den Wert der Plattform widerzuspiegeln. Ein gängiges Modell für die Preisgestaltung von Buchungsplattformen ist dabei eine Umsatzbeteiligung. Hierbei erhält der Plattformbetreiber einen Prozentsatz des Ticketumsatzes als Gebühr. Die Höhe der Umsatzbeteiligung kann je nach Plattform und Vereinbarung variieren. Ein angemessener Prozentsatz hängt von den individuellen Umständen des Museums ab, wie z.B. der erwarteten Ticketverkäufe, dem Preis der Tickets und den angebotenen Leistungen der Plattform.

Die Buchungsplattform sollte dem Museum einen deutlichen Mehrwert bieten, indem sie den Ticketverkauf effizienter und einfacher macht und potenziell zu einer Steigerung der Besuchszahlen führt. Ein angemessener Preis sollte den Mehrwert widerspiegeln, den das Museum durch die Nutzung der Plattform erhält. Es ist wichtig zu beachten, dass der Preis für die Dienstleistungen der Buchungsplattform in Verhandlungen zwischen dem Museum und dem Plattformbetreiber festgelegt wird. Die genaue Preisgestaltung kann von Fall zu Fall variieren und sollte auf den spezifischen Anforderungen, dem Nutzen und den Vereinbarungen zwischen beiden Parteien basieren.

Die Festlegung eines angemessenen Preises ist einer der wichtigsten Aspekte eines pro-Ticket-Modells. Der Umfang der Leistung, also der Funktionsumfang der Software, sollte dabei genau berücksichtigt werden. Eine pauschale Festlegung auf einen festen Preis für alle Museen ergibt keinen Sinn, da Museen zu unterschiedlich sind. Es muss auch die Größe des Museums in Bezug auf die zu erwartenden Besucher:innenzahlen betrachtet werden. Der wichtigste Punkt ist jedoch: ein Museum ist kein privater Freizeitpark und ist nicht primär auf Wirtschaftlichkeit optimiert.

 

Wirtschaftlichkeit und das Museum

Der Betreibende einer Buchungsplattform für Museen sollte möglicherweise am unteren Ende der Wirtschaftlichkeit anbieten, da Museen eine besondere gesellschaftliche Aufgabe haben, die über rein finanzielle Aspekte hinausgeht. Museen zeichnen sich oft durch ihren gemeinnützigen Charakter aus und verfolgen einen Bildungs- und Kulturauftrag. Ihr Hauptziel besteht darin, Wissen zu vermitteln, kulturelles Erbe zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Fokus liegt nicht primär auf dem Gewinn, sondern auf der Erfüllung ihrer Aufgaben und der Bereicherung der Gesellschaft.

Viele Museen werden darüber hinaus subventioniert und erhalten öffentliche Unterstützung, um ihre laufenden Kosten zu decken. Die finanzielle Abhängigkeit von Ticketverkäufen variiert je nach Museum, aber in vielen Fällen machen die Einnahmen aus dem Ticketverkauf nur einen kleinen Teil des Budgets aus. Daher liegt der Fokus nicht darauf, möglichst hohe Gewinne aus dem Ticketverkauf zu erzielen.

Museen streben oft danach, möglichst vielen Menschen den Zugang zu ihren Sammlungen und Ausstellungen zu ermöglichen. Ein niedrigerer Preis für den Betreiber der Buchungsplattform kann dazu beitragen, dass die Ticketpreise für Besucher:innen niedriger bleiben, was den Zugang für ein breiteres Publikum erleichtert und die Teilhabe an kulturellen Angeboten fördert.

Eine langfristige Partnerschaft zwischen dem Museum und dem Betreiber der Plattform kann für beide Seiten von Vorteil sein. Wenn der Plattformbetreiber das besondere Anliegen des Museums unterstützt und bereit ist, sich in Bezug auf die Preisgestaltung entgegenkommend zu zeigen, kann dies zu einer nachhaltigen und positiven Zusammenarbeit führen, die für beide Parteien positiv ist.

Für Museen ist es wichtig, die Preise der Betreiber von Buchungsplattformen genau zu vergleichen, um die beste Option gemäß ihren Bedürfnissen zu wählen. In diesem Zusammenhang bietet go~mus eine faire und transparente Preisgestaltung im Cloudmodell, die auf einem pro-Ticket-Preis basiert. Im Gegensatz zu häufig erhobenen Buchungsgebühren werden die Kosten bei go~mus genau aufgeschlüsselt, um dem Museum eine klare Übersicht zu bieten (und es fallen auch keine Buchungsgebühren an).

 

Zahlungsabwicklung

go~mus bietet weiterhin transparente Optionen für die Zahlungsabwicklung, z.B. Kreditkarten, PayPal, Klarna, ApplePay und weitere. Das Museum kann beispielsweise bequem einen PayPal-Account integrieren und dabei neben den üblichen PayPal-Gebühren keinerlei zusätzliche Kosten verzeichnen. Alternativ kann das Museum einen geeigneten Paymentdienstleister seiner Wahl über einen entsprechenden eigenen Vertrag anbinden. Eine weitere Option besteht darin, das Payment über go~mus in einem vereinfachten Vertragsmodell abzuwickeln. Diese Option bietet dem Museum die größtmögliche Aufwandsersparnis.

Durch den pro-Ticket-Preis und die transparenten Zahlungsoptionen ermöglicht go~mus den Museen eine individuelle Anpassung an ihre Bedürfnisse und eine optimale Kostenkontrolle. Das Museum kann die verschiedenen Optionen sorgfältig prüfen und diejenige wählen, die am besten zu seinen Anforderungen und finanziellen Zielen passt.

Die genaue Preisgestaltung und die Entscheidung für die Zahlungsabwicklung sollten immer im Rahmen einer individuellen Vereinbarung zwischen dem Museum und go~mus getroffen werden, um sicherzustellen, dass alle Bedingungen und Anforderungen berücksichtigt werden.

Insgesamt bietet go~mus den Museen einen fairen und transparenten Ansatz, um ihre Besucher:innenmanagement- und Buchungsprozesse effizient zu gestalten und gleichzeitig die Kostenkontrolle zu behalten.

 

Vereinfachtes Vertragsmodell für Zahlungen über go~mus

Das vereinfachte Vertragsmodell für Zahlungsabwicklungen mit go~mus bringt Museen einige besondere Vorteile. Im Gegensatz zu anderen Buchungsplattformen bieten wir Museen eine 100%ige Auszahlung der Ticketeinnahmen im 14-tägigen Rhythmus an. Dadurch erhalten die Museen umgehend ihre finanziellen Mittelund können diese zur Förderung ihrer Museumsaktivitäten nutzen.

Ein weiterer Vorteil ist unsere transparente Preisgestaltung. Anstatt feste monatliche Gebühren zu zahlen, stellen wir unsere Leistung in Form eines pro-Ticket-Preises separat monatlich in Rechnung. Dies ermöglicht eine klare Kostenkontrolle, da Museen nur für die tatsächlich verkauften Tickets bezahlen. Museen haben dabei die Gewissheit, dass die Gebühren direkt mit der Nutzung der Ticketverkäufe zusammenhängen.

Darüber hinaus bieten wir eine zuverlässige und sichere Zahlungsabwicklung. Wir arbeiten mit renommierten Zahlungsdienstleistern zusammen, um eine reibungslose Transaktionserfahrung für Ihre Besucher:innen zu gewährleisten. Die Zahlungsabwicklung wird professionell und effizient gehandhabt, sodass sich die Museen auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.

Unser neues Vertragsmodell ermöglicht eine flexible und anpassungsfähige Nutzung unserer Softwarelösung, ohne langfristige Bindungen einzugehen. Dieie Funktionen und den Umfang von go~mus können Museen entsprechend ihren Anforderungen beliebig skalieren und anpassen. Dies bietet Museen die Freiheit, das Besucher:innenmanagement optimal zu gestalten und die Museumsaktivitäten erfolgreich durchzuführen.

go~mus ist eine innovative Besucher:innenmanagement-Software, die den Anforderungen von Museen gerecht wird. Mit unserem fairen und transparenten Ansatz ermöglichen wir Museen eine individuelle Anpassung an ihre Bedürfnisse und bieten Lösungen für eine effiziente Ressourcenverwaltung. Unsere Zahlungsabwicklungsoptionen und das vereinfachte Vertragsmodell unterstützen Museen dabei, ihre finanziellen Ziele zu erreichen und gleichzeitig ihren gemeinnützigen Auftrag zu erfüllen.

Kontaktieren Sie uns gerne, um weitere Informationen über unser neues Vertragsmodell für Zahlungsabwicklungen zu erhalten und wie go~mus Ihnen dabei helfen kann, Ihren Ticketverkauf effizient zu gestalten und Ihre finanziellen Ressourcen bestmöglich zu nutzen.